Historia parafii - język Niemiecki

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DIE GESCHICHTE DER PFARRGEMEINDE IM AUSZUG

1. Das Dorf „Chmiel“

    Chmiel, das Dorf in der Wojewodschaft Lublin, in der Gemeinde Jabłonna, grenzt an dem Landschaftlichen Park Krzczonów. Gegenwärtig befindet es sich in der Nähe von Lublin, ungefähr 30 Km von der Hauptstadt der Wojewodschaft Lublin. Die ehemalige Lage von Chmiel war auf dem Trakt Krzczonów – Głusk – Lublin. Es war das Dorf, zu dem viele Menschen ankommen, mit großer Menge von Schenken, es war einträgliche Pacht der Landräte. Das Dorf Chmiel war das Königseigentum mit der Fläche 545 Hektare und 40 mit den 40 Bauern. Seit Jahre 1532 war hier das Königsgut, das in den Zeiten der swedischen Invasion verbrennt wurde. Bis Anfang XX Jahrhundert gehört das Dorf Chmiel zum Landgut Chmiel, das das Regierungsgut war. Der letzte Pächter des Gutes, vor der Agrarreform (am 15 Juli 1920), war die Familie Byczyńscy. Infolge der Reform wurde das Gut zerstückelt. Ein Anteil nahmen die Staatswälder und die Ackergrundstücke wurden den berechtigten Personen ausgegeben. Ein anderer Teil (9,8 ha) wurde für die Bedürfnisse der zukünftigen römisch-katholischen Pfarrgemeinde vorgesehen.
    Der Name des Dorfes knüpft an der Kulturpflanze – Hopfen an, der für Ortsschenken erzeugt war. Heutzutage berabeitet schon niemand diese Pflanze. Jetzt überwiegt die Produktion von Getreide und Zuckerrüben.
    Nur in der Pfarrchronik, die in den 60. Jahren XX Jhr. entstanden ist, gedenkt man, dass die Landbevölkerung das tatarische Wurzelwerk hat. Die Menschen hier sind ruhig und freundlich. Sie leben im Rhythmus der eigenen Sachen. Man kann sagen: sie leben wie Gott in Frankreich.

2. Die Entstehung der römisch-katholischen Pfarrgemeinde im Dorf Chmiel

    War die Notwendigkeit von der Entstehung der neuen Pfarrgemeinde im Dorf Chmiel?
Ganz gewiß – ja. Davon zeugen die Bitten der Landbevölkerung, die an der zaristischen Behörde gerichteten wurden, um die Erlaubnis für den Bau der römisch-katholischen Kirche im Dorf Chmiel. Es war eine Initiative von unten, die vom Orden der Mariaviten geführt wurde. Im Jahre 1902 erhaltet der Gouverneur Lublin der erste Brief betreffs der Kirche. Die Erlaubnis wurde erlassen und der Bau vom Gotteshaus fing im Jahre 1905 an. Jedoch die Verdammung der Mariaviten von Papst im Jahre 1904 verursachte die Spaltung bei lokaler Gemeinschaft. Die Mariaviten bauten ihr eigenes Gotteshaus, die Muttergottesskirche. Man kann vermuten, dass das gebaute Gotteshaus während des Ersten Weltkrieges zerstört wurde. In der Lage der zerstörten Kirchen wurde das neue Holzgotteshaus 1929 gebaut.  In derselben Zeit entstand die römisch-katholische Kirche, die später zu Giełczew verlagert wurde. Das Mariavitens Gotteshaus zog zu sich alle Dorfbewohner an. Eine der Pfarrgemeinde gedachte, dass als das Kind zu den Mariaviten ging, um die Maiandachten zu feiern, weil im katholischen Gotteshaus keine solchen Andachten waren. Das bereitete, dass bei der katholischen Geistlichkeit  die Beunruhigung um die römisch-katholischen Glaubensbekenner aus dem Dorf Chmiel entstand.
    Woher so eine Androhung? Das Dorf gehörte zur Pfarrgemeinde Krzczonów, 10 Km entfernt. Diese Entfernung begünstigte die systematische und aktive Teilnahme im religiösen Leben der Pfarre nicht. Das Gotteshaus in Chmiel dagegen zog mit der Vertrautheit an. Die Leute sahen keine Unterschiede zwischen diesen Kirchen, von draußen war es ebenso wie in der Kirche in Krzczonów.
    Die Entstehung der neuen Pfarreinheit folgte aus der Initiative des Priesters Jan Bednarek, des Pfarrers von der Pfarre Krzczonów und Seiner Eminenz des Bischofs Marian Leon Fulman, der der Ordinarius der Lublin Diözese war. Die Teilnahme der Gläubigen war sehr aktiv. Heutzutage sind nur der Friedhof und ein menschliches Gedächtnis das spürbare Andenken der Mariaviten. Das Gotteshaus in Giełczew verbrannte im Jahre 1989.
    Die Bemühungen um die Gründung der Pfarre in Chmiel fing man mit dem Bau des Gotteshaus an. Im Frühling 1929 wurden die Fundamente gelegt und bald, am 15. September 1929, wurde das Gotteshaus von Seiner Eminenz Marian Fulman eingeweiht. Am 1. Oktober 1929 wurde die Pfarrgemeinde Chmiel gestiftet (auf Grund des Dekrets Nr 3637). Sie wurde aus der Pfarre Krzczonów mit den folgenden Orten: Chmiel I und II, Kolonie Chmiel, Majdanek Chmielowski und Wolnica ausgeschliessen. Gleichzeitig wurde in der Pfarre der Friedhof gegründet.
    Am 14 Oktober 1929 ernannte der Dekan aus Bychawa, der Priester Antoni Zieliński im Auftrag des Bischofs Marian Fulman den Filialvikar, den Priester Wiktor Możejka als Pfarrer der neugegründeten Pfarre. Während dieses Ereignisses waren der Pfarrer aus Krzczonów und der Kirchenrat anwesend. Gleichzeitig, auf Grund des Dekrets Nr 3975 vom 29. Oktober 1929, bestätigte der Bischof Fulman die Pfarrratbesetzung.
    Am Anfang gehörte die Pfarre Chmiel zum Mutterdekanat Bychawa. Jedoch in Kürze, laut Anordnung des Bischofs Ordinarius Nr 77 vom 8 Januar 1932, wurde die Pfarre zum Piasecki Dekanat  inkorporiert, zu dem sie bisher gehört.

3. Die römisch-katholische Pfarre in Chmiel

    Seit disem Moment begann die Mühe des Baues nicht nur der neuen strukturellen Organismus im Bereich der hierarchischen Kirche, sondern auch vor allem die Mühe der Schöpfung von der aktiven Religionsgemeinschaft. Das war eine grosse Herausforderung für den ersten Pfarrer der Pfarre in Chmiel und auch für seine Nachfolger.
    Für die neuenstandenen Pfarre bestimmte 9,8 ha des Landes, das im Jahre 1920 aus einer Parzelle des staatlichen Gutes von Chmiel ausgesondert wurde. Die Miete wurde man gemäß dem parzellarischen Gesetz entrichtet. Erst am Anfang der 90. Jahren XX Jhr. wurde die Pacht  das Eigentum der Pfarre. Der gesetzliche Status wurde reguliert und es wurde das Grundbuch angelegt.
    Dank des Opfergeistes der Pfarrgemeinde, die sich zu diesem Ziel freiwillig beigetragen, baute man nicht nur das Gotteshaus sondern auch 1930 das Pfarrhaus und wirtschaftliche Gebäude. Zwecks der Belebung des religiösen Lebens in der Pfarre rief der Priester Możejko den Dritten Sankt Franz Orden ins Leben. Im Pfarrarchiv wurde die Gründungsurkunde bewahrt, in Radecznica 1930 herausgegeben. Leider haben wir keine anderen Spuren von der Tätigkeit dieses kirchlichen Verein. Mit Erfolg funktionierten die Kreise des Lebendigen Rosenkranzes. In der Pfarre waren vor dem Krieg elf „Rosenkranzes Rosen“, heutzutage ist es nur ein paar von Kreisen: das Apostolat des Gebetes und die Schöpfung der Einweihung von Familien dem Sakrosankten Jesus Herzen. Von ihrer Beliebtheit zeugen Briefe der Mitglieder solcher Vereine. 23 Personen gehörten zum Dritten Sankt Franz Orden, zum Apostolat des Gebetes – 150 Personen und 38 Familien wendeten sich zur Schöpfung der Einweihung von Familien dem Sakrosankten Jesus Herzen.
    Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs störte zum Glück nicht die Mühe bei der Schöpfung von der Religionsgemeinschaft. Damals war der Priester Jan Szczepański der Pfarrer der Pfarre, bestimmt als „Lublin Popiełuszko“. Er wurde 1948 in Brzeźnica Bychawska von unbekannten Tätern (wahrscheinlich von Offiziern der Sicherheitsbehörde) ermordet. Der Pfarrer zusammen mit den Gläubigen bemühten sich in den geänderten politischen Umständen ohne Beeinträchtigung für das religiösen Leben funktionieren. Sein Nachfolger, der Priester Józef Podkul kontinuierte die Tätigkeiten seiner Vorgänger in den nicht leichteren Zeiten, wie die Zeit der deutschen Besatzung.
    Die Zeit nach der Beendigung des Krieges in Polen war die Zeit von neuen und schwierigen Aufgaben für die katholische Kirche und auch für die ganze Gesellschaft. Das war die Zeit  nicht nur des Wiederaufbaus von zerstörten Städten und Dörfer sondern auch die Zeit  des Wiederaufbaus von den menschlichen Gewissen und der Menschlichkeit. Das war auch die Zeit der Befestigung der Volksherrschaft, für die die Katholische Kirche der Todfeind wurde. Eben damals begann der Priester Podkul seine Arbeit in der Pfarre in Chmiel. Hier überdauerte er einen Überfall der unbekannten Tätern, aber während dieses Banditenüberfalls wurde der Priester Józef Podkul angeschossen. Er erschrak nicht und mit dem ganzen Eifer erfüllte seine Pflichte. Er machte sich unvergeßlich als ein guter Hausherr und Hirt.
    Die besondere Rolle in der Geschichte der Pfarre spielte der Priester Jan Stryjecki, der sechste Pfarrer der Pfarrgemeinde in Chmiel. Eben er arbeitete ein Schema der seelsorgerischen Arbeiten aus, die bis jetzt in der Pfarre unveränderlich kontinuiert werden. Dank der Chronik wissen wir, wie viel er für die Erneuerung des religiösen Lebens vollbrachte. Der Priester Jan Stryjecki brachte wirklich viel zur Erwachung des religiösen Lebens bei. Außer der Haushaltsarbeiten sorgte er für das religiöse Leben der Bewohner, für die er die Verantwortung vor dem Gott übernahm. Die Gläubigen nahmen die Sakramente (vor allem: die Beichte und die Kommunion) nicht gern in Anspruch. Sie wohnten dem Gottesdienst sehr selten bei. Die Gläubigen waren argwöhnisch zu dem Priester. Jedoch beschuldigte der Priester Stryjecki seine Gläubigen der religiösen Gleichgültigkeit nicht, weil „es war die lange Zeit, in der die Pfarrgemeinde in Chmiel kein Herzen empfanden; die Pfarrgemeinde wurden weit vom Herzen gehalten und ganz in der Herzenskultur vernachlässigt“. Deshalb zwecks der Belebung des religiösen Lebens organisierte der Prister Stryjecki die heiligen Missionen, damit „die Pfarre in Chmiel sich zum genügenden religiösen Niveau nähert“. Er kontinuierte alle Arte von Gottesdiensten: die Maiandachten, Oktoberandachten, Frühmessen, Vespern und Kreuzungstage und führte die wenig bekannten in der Pfarre Andachten ein: der Kreuzweg oder die Ersten Freitage. Der ermutigende Antrieb zum Gebet waren „Czuwania Soborowe“, die die kleine Religionsgemeinschaft in die Strömung der Universalen Kirche einverleibten. Die Äußerung der Inkorporierung der Pfarre zur Universalen Kirche waren nicht nur die Wachen im lokalen Gotteshaus, sondern auch die Delegationen der Pfarrgemeinde zu Jasna Góra, unter anderem zwecks des Schenkens vom Buch „Soborowe Czyny Dobroci“. Auch die Milleniumfeier spielten für den Priester Stryjecki eine sehr grosse Rolle. Es wurden Jasnogórskie Gelübde erneuert, man organisierte auch die Wachen und Gebete.
    Das religiöse Leben fasste Glanz, der Argwohn der Gläubigen zu den Priestern wurde gebrochen. Die Opferwilligkeit der Pfarrgemeinde wurde wahrgenommen und gewürdigt. Die besonderen Umstände für eine seelsorgerische Arbeit fielen in die Zeit der Volksrepublik Polen (PRL). Nach den Erinnerungen von Priester Stryjecki war es nicht leicht: nach dem Besuch von Priester wurden die Menschen von der Miliz ausgefragt, was der Priester ihnen geasagt hatte, ob er die Ziviltrauungen verdammt hatte usw. Die Mehrheit von Gläubigen zeigte ihre Loyalität gegenüber der Kirche.
    Die Pfarrgemeinde in Chmiel waren begierig nach tieferem Verhältnis mit dem Herrgott und suchten die entsprechenden für sich Gebetsgruppen. Außer der Teilnahme in den Andachten, die gemäß dem liturgischen Kalender abgehalten wurden, gehörte der Teil von den Gläubigen noch zu den religiösen Gesellschaften und Gruppen. Heutzutage funktionieren in der Pfarre: die Kreise des Rosenkranzes, Katholische Jugendgesellschaft, der Seelsorgerische Rat, viele Meßdiener und Lektoren, die Marienskinder, die Marienslegion, die Hauskirche der Licht - Leben Bewegung. Für die Bedürfnisse der Kinder und der Jugendlichen wurde die Klasse mit den Computern organisiert, auch mit dem Internetanschluß. Die Jugend hat ein Raum zur Verfügung, wo sie sich treffen, miteinander sprechen, aktiv im Leben der Pfarre teilnehmen kann.


4. Die Pfarrkirche

    Die Pfarrkirche in Chmiel, die Częstochowska Muttergotteskirche, wurde im Jahre 1929 gebaut. Die Kirche ist ein gemauertes Gebäude, auf die Renaissance stilisiert, mit einem Kirchenschiff. In der Kirche befindet sich ein halbkreisförmiger Chorraum, bei dem eine kleine Sakristei ist. Das Kirchenschiff ist mit dem Chor auslaufend, ohne Vorhalle. Das Giebeldach wurde mit dem Blech bedeckt.
    Der Chorraum ist nicht gross, mit zwei Fenstern, in denen die schönen Glasgemälde sind: von Osten her – ein Gemälde mit der Figur des Heiligen Kazimierz Królewicz, von Westen her – ein Gemälde mit der Figur der Heiligen Königin Jadwiga. Über dem Presbyterium befindet sich ein Türmchen, in dem ein Kirchenglöcklein gebracht wurde. In dem Hauptaltar prunkt die Kopie des Bildnises Częstochowska Muttergottes – es ist ein Geschenk von der Mutterspfarre. Das Oberelement des Altars ist aus Eichenholz gemacht, mit zwei Säulen, mit Motiven der Rebe geschmückt. Über dem Gemälde, in der Gestalt des Medaillons wurde der Buchstabe „P“ im Buchstabe „M“ geschrieben. Im Jahre 1963, dank dem Priester Stryjecki wurde ein vergoldetes Tabernakel untergebracht, das von Seiner Exzellenz, dem Prister, Bischof Piotr Kałwa geweiht wurde.
    Die Flügelaltäre aus Holz sind einfach in ihrer Gestalt. In einem befindet sich das Gemälde der Muttergottes von Gutem Ratschlag, das ist eine Kopie des Gemäldes aus der Heilige Geist Kirche in Lublin. Auf welche Weise kam es in die Kirche in Chmiel? Das wissen wir nicht. Dieses Gemälde ist in das Inventar der Ausstattung nicht geschrieben. Es ist im Verzeichnis des Kirchensgutes aus 1932 zu sehen. Das Register wurde im Moment des Abgangs von dem ersten Pfarrer – Wiktor Możejka geschrieben. Man kann vermuten, dass es ein Geschenk für das neue, arm ausgestattete Gotteshaus war. Der Spender blieb unbekannt. In dem zweiten Flügelaltar befindet sich das zeitgenössische Gemälde der Gottesbarmherzigkeit. Der Chor ist nicht gross, mit einer zeitgenössischen Orgel und dem Geländer, das aus der Kirche in Trzeszczany kommt und die ursprüngliche Ausstattung der Kirche war. Im Hauptschiff sind Holzbänke, die 1990 hergestellt wurden und auch ein Holzbeichtstuhl. An den Wänden, rechts, hängt das Gemälde des Heiligen Anton (kam in die Pfarre in derselben Zeit, wie das Gemälde der Muttergottes von Gutem Ratschlag) und links – das Gemälde des Heiligen Josef (überwies von der Pfarre in Krzczonów). Die anderen Geschenke für die neuentstandene Pfarre in Chmiel waren: eine Monstranz, ein Metallkreuz (benutzt während der Prozessionen) und ein Kelch. Die Pfarrkirche in Chmiel, trotz der armen Ausstattung, befindet sich im Nachweis der Kulturgüter in der Wojewodschaft Lublin.
    Auf dem Kirchenplatz ist ein Metallglockenturm, der im Jahre 1988 ein Holzglockenturm ersetzte. Im Glockenturm befinden sich zwei Glocken: „Marie“ und „Josef“. Sie wurden 1950 dank dem Priester Jan Podkul gekauft, zwecks „der Belebung des religiösen Lebens und für die Einberufung der Pfarrgemeinde für die Andachten“.

(übersetzt von Magdalena Mazurek)

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